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Achims Märchenstunde: „Wie aus Bettermann die Betterband wurde“
Durch den Drummer Bernd “Nossi” Noske („Birth Control“), mit dem ich bei „Lilly and the Rockets“ spielte, kam ich erstmalig in Kontakt mit neuerer Country-Musik, die wir bisher gemieden hatten wie die Blues Brothers die „Good Ole Boys“. Nossi überspielte mir ein paar Sampler, noch auf wunderschönen Musikkassetten. Es riss mich weg, ich weiß auch nicht, warum. Besonders eine Sängerin, „Kathy Mattea“, in Deutschland kaum bekannt, hatte es mir angetan und so schrieb ich in heiliger Verzückung Songs für ihre Stimme, die ich dann tatsächlich aufnahm und nach Nashville an ihr Management schickte. Man kann sich denken, was passierte: Nichts. Also musste ich selber was draus machen.
Ja, und dann traf ich eines Tages Susanne im REWE beim Einkaufen, wir hatten uns ewig nicht gesehen, und wenig später rief sie an, ob ich nicht Lust hätte, in einer Band Klavier zu spielen. In dieser Band mochte ich den Schlagzeuger sofort ganz besonders. Zum Glück war das auch ihr Freund David und so konnte es mit uns weitergehen. Erst war es eine Cover-Band, doch dann kam raus, dass ich Songs habe, ich spielte sie vor, Susanne und David mochten sie, ja und da sind wir nun . .
Nach ein, zwei nicht so erfolgreichen Besetzungsversuchen sprach uns Michael an. Er hatte uns auf einem Mini-Gig gehört und wollte nun seine etwas brachliegenden Gitarrengott-Fähigkeiten reanimieren. Das gelang ihm zum Glück schnell. Die ersten Konzerte spielte ich noch selber Keyboard-Bass wie früher bei den Kookaburras, doch nach einem weiteren Konzert kam Walter, ein Kollege von Susanne, probte und siegte. Jetzt sind wir also fünf. Zum richtigen Country fehlen uns zwar Dobro, Steel-Guitar, Fiddle, Cowboy-Stiefel und die US-amerikanische Staatsbürgerschaft, also eigentlich alles. Aber wer gut zuhört, entdeckt einige Phrasierungen und Rhythmen aus dem Country.
Ansonsten spielen wir eben schöne Songs, bei denen ihr euch ruhig die Texte durchlesen könnt, ohne dass wir uns schämen müssen. Wir spielen die Songs ohne Schnick-Schnack, wilde Effekte oder unterlegte Loops, sondern so, wie sie aus uns rauskommen. „Betterband“ kommt logischerweise von meinem Nachnamen, es klang einfach gut! Ich dürft euch gerne Songs und Texte runterladen und weiterverschenken, wir sind ein Non-Profit Unternehmen. Viel Spaß beim Hören!
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